EKZEME BEI KATZEN UND HUNDEN

Ekzeme sind eine der häufigsten Hautkrankheiten bei Katzen und Hunden. Bei Katzen und Hunden wird der Entzündungsherd, der durch die Erhöhung der Empfindlichkeit und des Juckreizes der Hautschichten (Str-Papillen und Epidermis) entsteht, als Ekzem bezeichnet.

Bei den Hunderassen ist sie häufig bei langhaarigen Rassen wie Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Pekinese und Chow-Chow zu finden. Auch weißhaarige Hunde wie Dogo Argentino sind sehr anfällig für Ekzeme.

Bei den Katzenrassen ist das Risiko von Ekzemen bei den langhaarigen Rassen wie Perser, Norwegische Waldkatze etc. recht hoch.

Das bei Katzen und Hunden auftretende Ekzem ist keine zoonotische Krankheit. Es wird nicht auf Menschen und andere Organismen übertragen.

GRÜNDE:

Externe Faktoren:

  • Mechanische Faktoren: Schweiß, Schmutz, Staub, Schlamm usw., die sich in der Haut sowie an den Leder-Leinen ansammeln.
  • Chemische Faktoren: Reizende chemische Medikamente, Reinigungsmittel etc.
  • Thermische Faktoren: Längerer Aufenthalt unter der Sonne, Kontakt mit heißem Wasser, Anwendungen von heißen Umschlägen, Strahlung usw.
  • Parasitäre Faktoren: Krätze, Läuse, Flöhe, Zecken, verschiedene blutsaugende und stechende Fliegen usw. auf der Haut können Ekzeme verursachen.

Interne Faktoren:

  • Toxische Stoffwechselrückstände und Autointoxikationsprodukte können die Haut anfällig machen, da sie teilweise über die Haut ausgeschieden werden.
  • Einseitige, besonders dichte proteinbasierte Ernährung (rotes Fleisch, Hühnerfleisch, Milch und Milchprodukte, Eier usw.) gehören zu den Ursachen für Ekzeme.
  • Darüber hinaus verursachen Faktoren wie chronische Darmerkrankungen, Verstopfungen, innere Parasiten, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, einige Vitamin- und Mineralmangel, Testosteron bei männlichen Tieren und Östrogenmangel bei weiblichen Tieren ebenfalls Ekzeme.

 

Klinische Symptome:

  • Erstens kommt es zu regionalen Rötungen auf der Haut.
  • Dann werden flüssigkeitsgefüllte Sackgewebe zusammen mit intrazellulärem und interzellulärem Ödem gebildet.
  • Durch das Ödem bilden sich Undichtigkeiten an der Hautoberfläche und Feuchtigkeit tritt auf der Haut auf.
  • Zusätzlich kommt es zu einem regionalen Temperaturanstieg.
  • Regionale Keratinisierung und Verdickung sind auf der Haut zu sehen.
  • Die Haare an der Stelle mit der Läsion gehen verloren.
  • In diesem Bereich tritt Schorf auf.
  • Auf der Haut werden lokale Pellikel beobachtet.
  • Und der Bereich mit der Läsion wird stark von Juckreiz geplagt. Der Patient will diesen Bereich hysterisch zerkratzen.
  • Häufig beißt das Haustier in diesen Bereich und vergrößert die Wunde.
  • In diesem Bereich ist eine Infektion durch übermäßige Kratzer zu erkennen. Wird diese Erkrankung nicht behandelt, kann sie zu schwerer Dermatitis und offenen Wunden führen.
  • Werden bei langhaarigen Katzen keine Maßnahmen ergriffen, kann sich ein Ekzem am ganzen Körper entwickeln.

Diagnose:

Die Diagnose eines Ekzems kann mit vielen Methoden gestellt werden. Dabei rücken biochemische Tests in den Vordergrund. Zusammen mit der klinischen Untersuchung werden die Tests die Diagnose erleichtern.

Behandlung:

Bei Auftreten eines der oben genannten Symptome sollte der Tierarzt unverzüglich konsultiert werden. Zunächst wird die Ursache der Erkrankung untersucht, die eigentliche Ursache ermittelt und entsprechend ein Behandlungsprotokoll erstellt. Neben parenteralen und oralen Medikamenten werden auch lokale Pomaden- und Lotionspraktiken zur Behandlung beitragen. Starker Juckreiz in den Bereichen mit Läsion erhöht jedoch den Wunsch des Patienten nach ständigem Lecken und Kratzen. Lokal verabreichte Pomaden und Lösungen werden vom Patienten geleckt, auch wenn sie noch nicht resorbiert sind. Dies ist in der Regel der wichtigste Grund für die Verlängerung der Behandlungszeit.

Das WinPet Wundschutzkorsett sollte unbedingt während der Behandlung angelegt werden, um zu verhindern, dass der Patient an den Stellen mit Läsionen kratzt und die angewandten Pomade-Präparate nicht leckt. WinPet wird die Erholungsphase erheblich beschleunigen.

Darüber hinaus leistet die Änderung der Ernährungsgewohnheiten nach Ermessen des Tierarztes einen wichtigen Beitrag zur Behandlung.

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